Archiv für den Autor: Renate Strauss

Weltfrauentag

Am 8. März ist Welt-frauentag.

Seit Jahrhunderten kämpfen Frauen für Gerechtigkeit, für Gleichberechtigung und das Selbstbestimmungsrecht der Frauen. Der Weltfrauentag steht symbolisch für alles, was die Frauenbewegung erreicht hat und für alles, was sie noch erreichen wird.

Um daran zu erinnern, aber auch um aufzuzeigen, was noch zu tun ist, verteilten wir auch heuer wieder Tulpensträußchen.

Der 8. März steht für die Errungenschaften der Frauenbewegung, aber er steht heuer auch im Schatten eines schrecklichen Krieges. Frauen und Mädchen sind in besonderer Weise von Kriegen betroffen. Derzeit sind vor allem Frauen und Kinder auf der Flucht vor dem Krieg in der Ukraine. Krieg und Feminismus schließen sich aus. Wir schließen uns dem Appell des heurigen Frauentages an „Ohne Frieden ist alles nichts!“ und fordern: „Die Waffen nieder!“

Abseits der Gemeindepolitik: Die Waffen nieder!

Der Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine ist die gefährlichste Situation für den Frieden in Europa seit Jahrzehnten. Wir verurteilen diesen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf das Schärfste.

Wir als Gemeinderatsfraktion haben zwar keinen direkten Einfluss, aber nichtsdestotrotz unterstützen wir die Forderung, dass Russland die Kampfhandlungen umgehend einstellt, einem Waffenstillstand zustimmt und seine Truppen abzieht. Wir sehen sofortige Friedensverhandlungen als Gebot der Stunde.

Österreich mit seiner immerwährenden Neutralität muss sich, wie bereits mehrfach in der Geschichte, seiner Rolle als Friedensvermittler stellen und alles Mögliche tun, um eine Eskalationsspirale mit unbekanntem Ende zu verhindern.

Ferienspiel – Rätselrallye

Die Liste Schuh veranstaltete im Rahmen des Ferienspiels eine Rätselrallye der besonderen Art in der Kleinen Au statt. Kinder und Eltern waren trotz Gelsen mit Feuereifer, dabei Geschicklichkeitsspiele zu bewältigen, versteckte Symbole zu suchen, Quizfragen zu beantworten und am Ende den Schatz zu finden. Es war wie jedes Jahr wieder ausgesprochen lustig.

offener Bücherschrank

Lesen bedeutet Abenteuer im Kopf erleben. Die Quelle dieser Abenteuer ist jetzt ganz einfach verfügbar: Am Getreideplatz wurde eine Telefonzelle aufgestellt und als offener Bücherschrank (BüBo) umgebaut.

Dort können jederzeit Bücher entnommen und abgegeben werden. Die Liste Schuh hat gemeinsam mit StR Astrid Taschner, Bgm Thomas Ram und den Damen der Stadtbibliothek diesen neuen „Abenteuerspielplatz“ initiiert und mit tatkräftiger Unterstützung des Bauhofs und der Stadtgemeinde errichtet.

Viele Jahre hat die Liste Schuh einen offenen Bücherschrank für Fischamend gefordert. Schon bei der Umgestaltung des Getreideplatzes haben wir angeboten, eine Telefonzelle zu erwerben, zu einem offenen Bücherschrank umzubauen und für die Erstbestückung zu sorgen. Leider blieb unser Angebot lange ungehört.

Umso mehr freut es uns, dass wir endlich auf offene Ohren gestoßen sind. Die Telefonzelle wurde von der Liste Schuh angekauft, von den Mitarbeitern des Bauhofes umgebaut und aufgestellt und das Regal hat Stadträtin Astrid Taschner beigesteuert und die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek haben tatkräftig mitgeholfen und unterstützt. Der Standort am Getreideplatz bietet eine sehr gute Symbiose mit der Stadtbibliothek.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Internationaler Frauentag

Der Internationale Frauentag am 8. März ist ein Stück Geschichte der internationalen Frauenbewegung. Von Anfang an ging es um die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. In den letzten 110 Jahren wurde zwar viel erreicht, aber von einer völligen Gleichstellung sind wir noch immer entfernt. Das Thema „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ hat leider nichts an Aktualität eingebüßt.

Durch die Corona-Krise wurde auch klar, dass Frauen den Großteil der Arbeit zu Hause verrichten. Gleichzeitig ist auch der Anteil der arbeitslosen Frauen angestiegen. Je länger die Pandemie dauert, umso sichtbarer wird, dass die Maßnahmen der Regierung besonders für Frauen zu kurz greifen. Es sind dringend Maßnahmen nötig, damit Frauen und speziell Alleinerziehende nicht in die Armut abrutschen. Bei der jüngsten Erhöhung des Familienhärtefonds wurde zwar betont, dass diese Hilfsmaßnahme vor allem Alleinerzieherinnen zugute kommen würde, allerdings sind vom Familienhärtefonds alle ausgeschlossen, die Mindestsicherung oder Sozialhilfe beziehen. Somit bleiben jene, die in besonders schwierigen Verhältnissen leben, von dieser Hilfsmaßnahme ausgeschlossen.

Um an die bisherigen Errungenschaften zu erinnern, aber auch aufzuzeigen, was noch zu tun ist, verteilte die Liste Schuh, Blumensträuße zum Frauentag. Die Diskriminierung von Frauen ist kein Naturgesetz. Man kann sie überwinden und deshalb ist es wichtig sich auch weiterhin konsequent für eine echte Gleichberechtigung und Gleichstellung einzusetzen!