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Weltfrauentag

Am 8. März ist Welt-frauentag.

Seit Jahrhunderten kämpfen Frauen für Gerechtigkeit, für Gleichberechtigung und das Selbstbestimmungsrecht der Frauen. Der Weltfrauentag steht symbolisch für alles, was die Frauenbewegung erreicht hat und für alles, was sie noch erreichen wird.

Um daran zu erinnern, aber auch um aufzuzeigen, was noch zu tun ist, verteilten wir auch heuer wieder Tulpensträußchen.

Der 8. März steht für die Errungenschaften der Frauenbewegung, aber er steht heuer auch im Schatten eines schrecklichen Krieges. Frauen und Mädchen sind in besonderer Weise von Kriegen betroffen. Derzeit sind vor allem Frauen und Kinder auf der Flucht vor dem Krieg in der Ukraine. Krieg und Feminismus schließen sich aus. Wir schließen uns dem Appell des heurigen Frauentages an „Ohne Frieden ist alles nichts!“ und fordern: „Die Waffen nieder!“

Internationaler Frauentag

Der Internationale Frauentag am 8. März ist ein Stück Geschichte der internationalen Frauenbewegung. Von Anfang an ging es um die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. In den letzten 110 Jahren wurde zwar viel erreicht, aber von einer völligen Gleichstellung sind wir noch immer entfernt. Das Thema „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ hat leider nichts an Aktualität eingebüßt.

Durch die Corona-Krise wurde auch klar, dass Frauen den Großteil der Arbeit zu Hause verrichten. Gleichzeitig ist auch der Anteil der arbeitslosen Frauen angestiegen. Je länger die Pandemie dauert, umso sichtbarer wird, dass die Maßnahmen der Regierung besonders für Frauen zu kurz greifen. Es sind dringend Maßnahmen nötig, damit Frauen und speziell Alleinerziehende nicht in die Armut abrutschen. Bei der jüngsten Erhöhung des Familienhärtefonds wurde zwar betont, dass diese Hilfsmaßnahme vor allem Alleinerzieherinnen zugute kommen würde, allerdings sind vom Familienhärtefonds alle ausgeschlossen, die Mindestsicherung oder Sozialhilfe beziehen. Somit bleiben jene, die in besonders schwierigen Verhältnissen leben, von dieser Hilfsmaßnahme ausgeschlossen.

Um an die bisherigen Errungenschaften zu erinnern, aber auch aufzuzeigen, was noch zu tun ist, verteilte die Liste Schuh, Blumensträuße zum Frauentag. Die Diskriminierung von Frauen ist kein Naturgesetz. Man kann sie überwinden und deshalb ist es wichtig sich auch weiterhin konsequent für eine echte Gleichberechtigung und Gleichstellung einzusetzen!

Zum Internationalen Frauentag

100 Jahre Frauen im Parlament

Seit 1911 wird der Internationale Frauentag jährlich begangen. 1921 wurde dann einheitlich der 8. März zum Internationalen Frauentag ausgerufen. Von Anfang an ging es um das Anliegen, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern herzustellen. Durch den Einsatz couragierter Frauen ist es gelungen, dass im Jahr 1918 das „allgemeine und gleiche Frauenwahlrecht“ eingeführt wurde.

Am 4. März 1919 fand die erste Sitzung der Konstituierenden Nationalversammlung statt. Unter den neugewählten Parlamentariern zogen auch die ersten acht weiblichen Abgeordneten ins Parlament ein: Dr. Hildegard Burjan für die Christlichsoziale Partei sowie Anna Boschek, Emmy Freundlich, Adelheid Popp, Gabriele Proft, Therese Schlesinger, Amalie Seidel und Maria Tusch für die Sozialdemokratische Partei.

Ein langer und mühevoller Weg musste zurückgelegt werden, bis diese 8 Frauen ihren Sitz in der Konstituierenden Nationalversammlung antreten konnten.

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