Irgendwie ist es schon spannend, wie die Bürgermeisterliste das Verkehrsproblem in Fischamend sieht. 1 m Stadtboten vom Oktober 2025 polemisiert der Baustadtrat, dass der Durchzugsverkehr in Fischamend ungeahnte Ausmaße erreicht hat. Natürlich hat die Stadtgemeinde Fischamend nichts damit zu tun. Es gäbe ja ein Durchfahrverbot vom Schwerverkehr, das halt von der Polizei nicht kontrolliert wird …
ABER: Rund um Fischamend werden Logistikzentren gebaut, die sich gewaschen haben, und von unserem Bürgermeister gefeiert. Arbeitsplätze und Kommunalsteuer für die Gemeindekasse sind natürlich eine gute Sache, nur wenn man sich die Gemeindefinanzen anschaut, dann fragt man sich schon, wo das Geld hin verschwindet. Was bleibt: viel Verkehr und wenig Geld!
Und nur kurz zur Klarstellung: Logistikzentren müssen angefahren werden. Nachdem es keine Schienenverbindung gibt, erfolgt das naturgemäß mit LKWs. Beamen wurde leider noch immer nicht erfunden.
Belassen wir deshalb den „schwarzen Peter“ dort, wo er auch hingehört: nämlich bei der Liste RAM. Die Frage ist nämlich: Warum lässt diese Stadtregierung trotzdem die Versiegelungen geschehen? Und: Warum wird trotz wissenschaftlich bewiesener Klimakrise gebaut, als gäbe es kein Morgen?
Abgesehen vom sogenannten „bösen“ Schwerverkehr rollt auch noch die „normale“ Verkehrswelle durch Fischamend. Das sollte ebenfalls einmal hervorgehoben werden. Ganz vorne dabei sind die Kleinbusse vom hochgepriesenen Vorzeigeunternehmen „Panda Parken“, das ja so innovativ ist, ,,genau der Typ junges, erfolgreiches Unternehmen, das an der Zukunft Fischamends mitarbeitet“. (Auszug aus dem Stadtboten März 2023)
Zur Veranschaulichung der Dimensionen der Parkflächen des „Vorzeigeunternehmens“ lohnt ein Blick auf Fischamend aus der Luft.

Der Parkplatz nahe der Kleinneusiedler Straße ist mittlerweile fast so groß wie 3(!) Fußballfelder. (siehe Viedeo) Der Abstellplatz neben dem Gebäudekomplex von Cargo Partner platzt aus allen Nähten.
Wir von der Liste Schuh fragen uns schon: Wo soll das alles hinführen? Ist das die neue Vision der Bürgermeisterliste: „Parkstadt Fischamend“?
Klar kann man argumentieren, dass sich zwei der Parkplätze außerhalb der Ortschaft befinden. Nur: Abgase von den Shuttlebussen enden leider nicht genau bei der Stadtgrenze! Was zum nächsten Thema überleitet, nämlich der zusätzlichen Luftbelastung eben Autobahn, Flughafen, etc.
Die unzähligen Autos von Flughafen-Gästen müssen erst einmal zum Parkplatz bewegt werden, dann führt ein Shuttlebus die Urlauber zum Flughafen und fährt natürlich wieder zurück. Das ganze Procedere passiert bei der Abreise wieder. Das heißt, ein parkendes Auto belastet bei einem Urlaub einer Familie 6(!) mal die Umwelt und in diesem Falle Fischamend. Und an flugstarken Tagen rotieren die Shuttlebusse im 10-Minuten-Takt!
Was zusätzlich nicht außer Acht gelassen werden darf, sind sicherheitstechnische Bedenken. Wir fragen uns, wie etwa bei einem Brand oder ähnlichem inmitten dieser dicht gedrängten Autos eine Feuerwehr zufahren könnte? Ein rasches Durchkommen ist da mit Sicherheit nicht gewährleistet; feuerpolizeilich eine spannende Situation.
Zusammenfassend und in Bezug auf die Darstellung des Betriebes im Stadtboten fragen wir uns schon: Soll das die Zukunft sein?
Wir sagen NEIN. Und wir verstehen einfach nicht, wie es in einer ehemals idyllischen Kleinstadt wie Fischamend möglich ist, dass mittlerweile keine Rücksicht mehr auf die individuellen Bedürfnisse der Fischamender Bevölkerung genommen wird. In diesem Falle betrifft das hauptsächlich die Bewohner der Kleinneusiedler Straße.






























