Warum verweigert das Land einen Schutzweg im Bereich von „Kindergarten 3 und Kinderkrippe“, der eine sichere Überquerung der B9 ermöglichen würde?
Die Liste Schuh fordert seit Jahren die Errichtung eines gekennzeichneten Straßenübergangs an dieser Stelle. Dennoch wurde diese wichtige Maßnahme vom Land wiederholt abgelehnt. Warum wird eine sichere Überquerung der B9 für Fußgänger, insbesondere für Kinder und ihre Familien, weiterhin verhindert?
Ein ganzer Stadtteil, in dem zahlreiche Kinder wohnen, scheint für das Land nicht zu zählen. Dabei sei darauf hingewiesen, dass bei der Errichtung der neuen Fahrbahn sehr wohl auch die Möglichkeit einer sicheren Fahrbahnüberquerung vorgesehen wurde.
Die Straßeninsel weist, wie auf dem Foto zu sehen ist, eine Unterbrechung auf, die einen durch einen Zebrastreifen gekennzeichneten Übergang ermöglicht.
Die Straßenverwaltung begründet ihre Entscheidung damit, dass der Schutzweg zu wenig frequentiert würde. Dieses Argument ist jedoch nicht stichhaltig, denn auf der stadteinwärts gelegenen Straßenseite befinden sich nicht nur der Kindergarten und die Kinderkrippe, sondern auch der Radweg. Es geht daher nicht nur darum, die Kinderbetreuungseinrichtungen gefahrlos zu erreichen, sondern auch darum, einen sicheren Zugang zum Radweg zu ermöglichen.
Was die Frequentierung betrifft, sei darauf hingewiesen, dass beim Fischaturm ein Übergang mit einer Ampel errichtet wurde. Dass beim Kindergarten eine mögliche Beeinträchtigung des Verkehrsflusses ausschlaggebend sein könnte, ist ebenfalls kaum nachvollziehbar. Es entsteht vielmehr der Eindruck, dass es sich um eine willkürliche Entscheidung der Behörde handelt.
Bürgermeister Ram verweist immer wieder auf die Auszeichnung Fischamends als „Familienfreundliche Gemeinde“. Umso wichtiger wäre es, dass er sich mit noch mehr Nachdruck für diese Forderung einsetzt. Dabei sollte er auch seine oft betonte gute Beziehung zur Landeshauptfrau nutzen, um endlich eine sichere Überquerung der B9 im Bereich von Kindergarten 3 und Kinderkrippe zu ermöglichen – und zwar für Fußgänger, Radfahrer und neuerdings auch Scooter-Fahrer.





























